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Gedenken der Corona Toten

Rund 200 LĂŒner*innen folgten dem Aufruf des LĂŒner Aktionskreises gegen Rechtsextremismus.

Der Bitte des MdL und Landtagskandidaten der SPD Rainer Schmeltzer, mit Kerzen den Corona Toten zu gedenken, kamen auch Mitglieder des OV AltlĂŒnen gerne nach. So setzte der OV AltlĂŒnen ein Zeichen gegen die Impfgegner:innen und Verschwörungstheoretiker:innen.

FĂŒr den OV AltlĂŒnen waren der Vorsitzende Frank Hugo mit Frau Michaela, Manfred Boblitz mit Gattin, Ratsfrau Martina Förster-Teutenberg mit Familie und Ratsherr RĂŒdiger Billeb dabei.

Nachdem die Gegner der Corona-Maßnahmen ihre Veranstaltung in der letzten Woche zum ersten Mal angemeldet hatten, trafen sie diesen Montag erstmals auf eine Gegenveranstaltung. Als sich die Impfskeptiker um 18 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz im Zentrum von LĂŒnen versammelten, warteten rund 160 Gegendemonstranten bereits mit Kerzen zum Gedenken der Corona-Toten auf sie.

Landtagsabgeordneter Rainer Schmeltzer, der die Gedenkveranstaltung anmeldete, zeigte sich der Presse gegenĂŒber zufrieden. „Ich habe nicht gezĂ€hlt, aber ich war mit der Anzahl der Teilnehmenden sehr zufrieden“, so der SPD-Mann ĂŒber seine kurzfristig organisierte Versammlung. „Aus meiner Sicht waren es auf der anderen Seite aber zu viele“, richtet Schmeltzer an die Gruppe der Impfskeptiker und betont: „Die VernĂŒnftigen sind mehr.“

Es werden bereits GesprĂ€che gefĂŒhrt, wie mit kommenden Veranstaltungen noch mehr Menschen fĂŒr eine Teilnahme begeistert werden könnten. Es wird somit wahrscheinlich nicht die letzte Doppel-Demo auf dem LĂŒner Marktplatz gewesen sein.

146 Corona Tote in LĂŒnen und 564 im Kreis Unna sind bereits zu beklagen.

Jede Impfung ist ein Akt der SolidaritÀt

Je mehr Menschen gegen Corona geimpft sind, desto grĂ¶ĂŸer die Entlastung fĂŒr das derzeit stark beanspruchte Gesundheitswesen. Denn eine Corona-Impfung – unabhĂ€ngig davon, welcher Impfstoff angewendet wird – senkt das Risiko einer Corona-Erkrankung und bewahrt vor schweren VerlĂ€ufen, dem Aufenthalt auf einer Intensivstation und Langzeitfolgen.

Wer sich selbst impfen lĂ€sst, schĂŒtzt gleichzeitig auch andere. 

Und: Mit einer Impfung kann man auch diejenigen Personen schĂŒtzen, die bislang nicht geimpft sind und die sich deshalb nicht selbst schĂŒtzen können – also beispielsweise Risikopatienten, SĂ€uglinge oder immunsupprimierte Personen.

Daten aus den Zulassungsstudien und weitere Studien zeigen, dass alle verfĂŒgbaren COVID-19-Impfstoffe hochwirksam gegen schwere VerlĂ€ufe von COVID-19 sind. Das bedeutet, selbst wenn man erkranken wĂŒrde, wĂ€re das Risiko, schwer zu erkranken, sehr gering.

Also: Bitte lasst euch impfen!!!

Wenn eine nÀchste Demo-Veranstaltung geplant ist, teilen wir euch dies hier entsprechend mit.